Zu meinen Bildern

 

Ich male eher kleinformatige Bilder und denke, dass in den traditionellen Mitteln der Malerei noch genug Möglichkeiten stecken.

Mich interessieren nicht der modische Gestus, nicht Provokation oder Ironie noch illustratives Erzählen. Mich beschäftigt das Wechselspiel von Farbe und Form und das, was es in unseren Köpfen -  immer wieder neu - auslöst: Ruhe und Dynamik, Nachdenken und Erinnern oder auch nur (ganz schlicht) den Eindruck von vorne und hinten, von Distanz und Nähe.

 

Meine Bilder sind nur vordergründig Darstellungen von Hortensien, Steinen oder Landschaften, sie sind ein Spiel mit den jeweiligen Elementen des Bildes, eine Auseinandersetzung mit meiner Wahrnehmung und meinen Reaktionen auf das Wahrgenommene sowie den Möglichkeiten, bestimmte Farbklänge oder Form-spannungen herauszuarbeiten. Das ist dann eine zum Teil aufwendige Arbeit, die sich weit von gegenständlichen Bezügen entfernt und keine „Vorlage“ braucht, sondern Zeit.

Es sind langsame Bilder, langsam im Entstehen und langsam in der Kommunikation mit dem Betrachter, denn mit der Veränderung von Licht verschieben sich auch Gewichtungen.

 

Eventuelle Bildgegenstände sind demnach eher Anlass als Ziel, das Abbilden nur eine erster Schritt, die Aufhebung und Brechung der erwarteten Bilder ein gedankliches Spiel. Am deutlichsten wird dies bei den „Korrespondenzen“: Das sind Bilderpaare, die sich jeweils in beiden Hängungen (AB, BA) aufeinander beziehen.

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